Mythos 1: Fertigfutter enthält nur Abfälle

Gerade in Bezug auf Fertigfutter kursieren die verrücktesten Gerüchte darüber, welche grauenhaften Inhalte sie haben können. Die Geschichten reichen von Müll über Gummireifen und Sägespänen bis hin zu eingeschläferten Haustieren. Meistens ist einfach nur von „Abfällen“ die Rede. Aber was heißt das eigentlich? „Mythos 1: Fertigfutter enthält nur Abfälle“ weiterlesen

Wachstumskurve für Welpen

Eine bedarfsgrechte Fütterung während des Wachstums ist Grundvoraussetzung für ein gesundes Knochenwachstum. Leider kommen Fütterungsfehler im Welpenalter sehr häufig vor, meist unwissentlich und oft unbemerkt.Einer der häufigsten Fehler dabei ist ein zu schnelles Wachstum durch eine zu hohe Energieaufnahme. Insbesondere Welpen großwüchsiger Rassen sind besonders gefährdet. „Wachstumskurve für Welpen“ weiterlesen

Werbung – Was ist erlaubt, was ist verboten?

Neben der Kennzeichnungspflicht sieht der Gesetzgeber vor, welche (Werbe-)Aussagen hinsichtlich der Eigenschaften des Futtermittels getroffen werden dürfen, um den Verbraucher vor Täuschung und Irreführung zu schützen (§§19, 20 LFGB). „Werbung – Was ist erlaubt, was ist verboten?“ weiterlesen

Mythos 3: Zusatzstoffe sind schädlich.

Zusatzstoffe werden Futtermitteln aus den unterschiedlichsten Gründen zugesetzt. Man kann und sollte sie daher nicht alle über einen Kamm scheren und allgemein verteufeln. Zusatzstoffe sind eine große Gruppe und müssen auf Futtermitteln inklusive ihrer Funktionsgruppe deklariert werden. Die „technologischen Zusatzstoffe“ sind z.B. Konservierungsmittel, Antioxidantien, Verdickungs- oder Geliermittel. Auf vielen Dosenfuttern findet man den Hinweis „ohne Konservierungsstoffe“. Diese bewusste Auslobung erweckt den Eindruck einer Besonderheit, in Wirklichkeit ist es aber eher eine Selbstverständlichkeit, da die Konservierung über den Sterilisationsprozess erfolgt und ein Zusatz von Konservierungsstoffen daher nicht notwendig ist. „Mythos 3: Zusatzstoffe sind schädlich.“ weiterlesen

Mythos 2: Getreide macht krank

Getreide ist derzeit das am negativsten angesehene Futtermittel für Hunde. Dies kommt nicht nur durch die zahlreichen Gerüchte, die zu dem Thema kursieren, sondern wird auch durch geschicktes Marketing verstärkt. So ist der Stempel „Getreidefrei“ mittlerweile ein Qualitätskriterium geworden – ohne dass es dafür tatsächlich eine wissenschaftliche Grundlage gäbe. „Mythos 2: Getreide macht krank“ weiterlesen

Mein Tier ist krank. Muss es unbedingt ein Diätfutter vom Tierarzt sein?

Die Diätfuttermittel, also vereinfacht gesagt, die Futtermittel für kranke Tiere, unterliegen einer eigenen EU-Richtlinie. Diese stellt sicher, dass die Voraussetzungen eingehalten werden, die ein Tier mit einer Erkrankung braucht. Sie enthalten spezielle Zutaten und eine ausführliche Deklaration. Diätfutter vom Tierarzt erfüllen diese Kriterien.

Angebliche „Diätfutter“ aus dem Supermarkt oder Zoogeschäft hingegen entsprechen diesen Vorgaben nicht immer. Halten Sie deswegen immer Rücksprache mit ihrem betreuenden Tierarzt oder wenn Sie ein anderes als das verschriebene Diätfutter geben möchten oder das Futter lieber selbst zubereiten möchten.

Sollte ich meinem Hund die Zähne putzen?

Das hängt ein bisschen von der Rasse und der Ernährung ab.

Bei Hunden mit einer langen Schnauze stehen die Zähne meist korrekt im Ober-und Unterkiefer. Da muss man meist nicht putzen. Anders bei kurzschnäuzigen Rassen wie zum Beispiel Möpsen oder Pekinesen. Ihre Kiefer sind verkürzt, die Zähne haben weniger Platz und sind häufig krumm und schief. Bei diesen Hunden ist es sinnvoll regelmäßig zu putzen, um die Bildung von Zahnstein und Entzündungen zu verhindern.

Natürlich hat auch die Ernährung Einfluss auf die Mundhygiene. Knochen und spezielle Leckerlis helfen und ein hoher Anteil an kohlenhydrathaltigem Futter kann z.B. zu mehr Zahnstein führen. Augen auf und öfters selber kontrollieren.

Julia Fritz

Welche Risiken gibt es beim BARFen?

BARFen birgt vor allem zwei Risiken, die man überdenken muss:

1. Fehlversorgung mit Nährstoffen. Die Erfahrung zeigt, dass die Mehrzahl der Barfrezepte nicht bedarfsgerecht ist und Fehl- sowie Mangelernährung sehr häufig vorkommen. Besonders gefährdet sind Hunde im Wachstum und Zuchthündinnen. Man darf hier nicht dem Irrglauben unterliegen, dass eine vermeintlich natürliche Ernährung nicht auch den gleichen Anspruch an die Nährstoffgehalte wie andere Fütterungsformen hat. Lassen Sie sich im Zweifel beraten. Es gibt viele gute Ernährungsberater und Tierärzte die sich auf das Barfen spezialisiert  haben.

2. Hygienemängel. Durch rohes Fleisch können eine Vielzahl von Krankheitserregern übertragen werden: Bakterien (Salmonellen, E. Coli, Campylobacter, EHEC,…), Parasitenlarven (Bandwürmer…), Einzeller (Toxoplasmen…), Viren. Diese Krankheitserreger können nicht nur die Gesundheit Ihres Tieres, sondern auch Ihre eigene gefährden. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, Schwangere, Senioren und chronisch Kranke. Hygienerisiken werden von BARF-Anhängern gerne als übertrieben dargestellt. Ich kann diese Ansicht nachvollziehen. Weniger sterile Umwelt liegt im Trend, wenn man sich Diskussionen über Allergieauslöser und das Vorbild der Natur ansieht. Trotzdem gehört das Wissen und der sorgsame Umgang mit diesen Futtermitteln zum Barfen dazu.